
Künstlerische Positionierung
Zeitgenössische figurative und symbolische Malerei mit expressionistischen Einflüssen
Ich bin Maler und Bilddenker.
Am Anfang meiner Arbeiten steht meist keine fertige Bildvorstellung, sondern ein Gedanke, eine Beobachtung oder eine Frage, die mich beschäftigt.
Aus dieser Auseinandersetzung entwickle ich Bildideen, in denen gegenständliche Darstellung und Symbolik zusammenwirken.
Meine Malerei beschäftigt sich mit existenziellen, psychologischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragestellungen. Im Mittelpunkt steht häufig der Mensch – mit seinen inneren Konflikten, seinen Abhängigkeiten, seiner Verantwortung und seinem Verhältnis zur Gesellschaft.
Dabei interessiert mich nicht nur, was ein Bild zeigt, sondern was es beim Betrachter auslöst.
Symbolik dient für mich nicht dazu, Botschaften zu verschlüsseln, sondern Gedanken und Zusammenhänge bildnerisch zu verdichten.
Meine Bilder sollen emotional berühren, zum Nachdenken anregen und möglichst auch ohne ausführliche Erklärung verständlich sein.
Thematische Schwerpunkte
In meinen Arbeiten beschäftige ich mich insbesondere mit:
Mentaler Gesundheit
Freiheit und Gefangenschaft
Digitalisierung und gesellschaftlichen Abhängigkeiten
Verantwortung und Gerechtigkeit
Moralischen Konflikten
Menschlicher Würde
Zeitgeschichte und gesellschaftlichem Wandel
Dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft
Diese Themen bilden die Grundlage meiner Werkserien und entwickeln sich gemeinsam mit meiner künstlerischen Arbeit weiter.
Werkbereiche
Der Schwerpunkt meines künstlerischen Schaffens liegt auf der figurativen und symbolischen Malerei.
Ergänzend beschäftige ich mich mit:
Modernen Stadtlandschaften
Abstrakter Malerei
Arabischer Kalligrafie und religiös inspirierter Kunst
Zeichnungen und Studien
Diese unterschiedlichen Werkbereiche ermöglichen es mir, neue Ausdrucksformen zu erproben und meine künstlerische Sprache weiterzuentwickeln.
Arbeitsweise
Meine Bilder beginnen meist mit einem Gedanken, einer Beobachtung oder einer Frage.
Bevor ich mit der eigentlichen Malerei beginne, beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema. Ich recherchiere, entwickle Bildideen, untersuche unterschiedliche Kompositionen und fertige zeichnerische Vorarbeiten an.
Erst wenn sich daraus eine tragfähige Bildidee entwickelt hat, beginnt die Umsetzung auf der Leinwand.
Ich arbeite überwiegend mit Acrylfarben, beschäftige mich aber auch mit der Ölmalerei. Je nach Werk setze ich Kohle, Strukturpaste, Spachteltechniken und unterschiedliche Formen des Farbauftrags ein.
Ein wichtiges Gestaltungsmittel ist für mich das Chiaroscuro – der bewusste Einsatz von Licht und Schatten.
Hell-Dunkel-Kontraste dienen dabei nicht ausschließlich der räumlichen Wirkung oder Dramatik. Sie können selbst zu Bedeutungsträgern werden und beispielsweise Isolation, Abhängigkeit, Bedrohung oder Hoffnung sichtbar machen.
Meine Bilder entstehen häufig in mehreren Arbeitsschritten und entwickeln ihre Wirkung durch das Zusammenspiel von Komposition, Licht, Materialität, Farbe und Symbolik.
Künstlerisches Selbstverständnis
Ich verstehe Kunst als einen lebenslangen Lernprozess.
Mein Ziel ist es, das malerische Handwerk möglichst umfassend zu erlernen und auf dieser Grundlage eine eigenständige künstlerische Handschrift zu entwickeln.
Ein Leitgedanke dabei ist ein häufig Pablo Picasso zugeschriebenes Zitat:
„Learn the rules like a pro, so you can break them like an artist.“
Sinngemäß: Lerne die Regeln wie ein Profi, damit du sie wie ein Künstler brechen kannst.
Die historische Zuschreibung an Picasso ist nicht zweifelsfrei belegt. Für mich beschreibt dieser Gedanke dennoch eine wesentliche Haltung: Künstlerische Freiheit entsteht nicht durch den Verzicht auf handwerkliche Grundlagen, sondern auch durch die Fähigkeit, bewusst mit ihnen umzugehen.
Dabei suche ich nicht nach einem einzelnen, unveränderlichen Stil.
Ich möchte unterschiedliche malerische Möglichkeiten kennenlernen, ihre Wirkung verstehen und diejenigen Ausdrucksformen entwickeln, die meinen jeweiligen Bildideen gerecht werden.
Ein Gedanke, der mich dabei begleitet, betrifft den Maler Max Beckmann:
„Nicht malen wie Beckmann – sondern von Beckmann lernen, wie man ein Bild denkt.“
Mich interessiert, wie Künstler ihre Beobachtungen und Gedanken in eigenständige Bildkonzepte übersetzen. Dabei geht es mir nicht um die Nachahmung eines fremden Stils, sondern darum, aus der Auseinandersetzung mit anderen künstlerischen Positionen eigene Lösungen zu entwickeln.
Meine künstlerische Entwicklung dokumentiere ich bewusst von Anfang an. Nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern als einen Weg, auf dem handwerkliche Fähigkeiten, persönliche Erfahrungen und künstlerische Entscheidungen zunehmend zusammenfinden.
Langfristig möchte ich ein thematisch zusammenhängendes Gesamtwerk schaffen, dessen Bilder eigenständig bestehen können und zugleich miteinander in Beziehung stehen.
